![]() | Aufzucht von Katzen | ![]() | ||||||||||||||
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Entwicklung | ||||||||||||||||
Aufzucht | ||||||||||||||||
Eigentlich kümmere ich mich hauptsächlich um kleinere Säugetiere wie Eichhörnchen, Mäuse, Kaninchen usw. Meine große Liebe sind jedoch Katzen und seit meiner Kindheit lebe ich immer mit mindestens einer Hauskatze zusammen. Es mag widersprüchlich klingen, aber ich wollte nie auch Katzenwelpen aufziehen. Aber zum einen nehme ich gern ältere Katzen bei mir auf und zum anderen kann ich unmöglich alle Pflegekinder behalten. Kleine Wildtiere kann ich auswildern, bei der Vermittlung kleiner Heimtiere tue ich mich nicht ganz so schwer - aber ein Katzenkind wegzugeben wäre nahezu undenkbar... Nun ja, trotzdem wurde ich vor einigen Jahren Katzenmama und musste mir alles zusammen tragen, was mit der Aufzucht von Katzenwelpen zu tun hat. Daher füge ich es nun auf meiner Website ein, um auch anderen zu helfen, die unverhofft Pflegeeltern kleiner Katzen werden. Da es viel zu viele Katzen gibt, die kein zuhause haben, bitte ich aber eindringlich darum, ALLE Katzen kastrieren zu lassen und keinen weiteren Nachwuchs zuzulassen! Und wer ein Kätzchen (oder besser gleich zwei) bei sich aufnehmen möchte, den bitte ich, sich zuerst im Tierheim und bei privaten Pflegestellen umzusehen und vielleicht auch etwas Geduld zu haben, wenn mal kein passendes Tier zu haben ist. Allerdings muss es ja nicht immer ein Jungtier sein - ältere Katzen sind mindestens ebenso liebenswert und auch eine junge Katze wird sehr schnell erwachsen! Um es ganz klar zu sagen: diese Seite richtet sich an Menschen, die Notfalltieren helfen. Züchter und Vermehrer wenden sich mit Fragen bitte nicht an den Tierschutz - wir haben mit den überzähligen Tieren nämlich bereits genug zu tun! Solange es heimatlose Katzen gibt, finde ich Zucht und gedankenlose Vermehrung unverantwortlich! Wer nur eine Rassekatze haben will, statt einem „weggeworfenen" Hauskätzchen ein Zuhause zu geben, der ist in meinen Augen kein wahrer Katzenfreund. Und wer seine (Haus-)Katze Babys bekommen lässt und den Nachwuchs dann womöglich wahllos verschenkt oder verwahrlosen lässt, natürlich erst recht nicht! Übrigens findet man auch zunehmend mehr Rassekatzen in Tierheimen und sogar ausgesetzte sind darunter. Rasse schützt also keineswegs vor diesem Schicksal. Katzen kümmern sich in der Regel sehr liebevoll und fürsorglich um ihre Babys. Sie passen genau auf, dass ihnen keines verloren geht und tragen sie am Nackenfell ins Nest zurück. Leider haben nicht alle Katzenmütter das Glück, genug zu essen zu bekommen und umfassend tierärztlich versorgt zu werden. Sehr viele Katzenkinder werden unkontrolliert auf Bauernhöfen oder in Kellern, unter Holzstapeln, in Schuppen oder in Gebüschen etc. geboren. Nicht selten sind ihre Mütter unterernährt und weder entwurmt noch geimpft. Bekannt ist die schlimme Lage von Katzen in südlichen Ländern - jedoch sind ausgesetzte und verwilderte Hauskatzen auch in Deutschland ein Problem. Die Tierschutzvereine kümmern sich jedes Jahr um eine große Zahl von (oft sehr kranken) Jungtieren und lassen sie und ihre Mütter kastrieren. Da immer wieder neue Katzen ausgesetzt werden, ist das jedoch ein Fass ohne Boden. Und solange sich das Verantwortungsbewusstsein in unserer Gesellschaft nicht ändert, wird das auch so bleiben. Es wird dann auch gern von „wilden Katzen" gesprochen, aber diese Katzen sind ja keineswegs freiwillig wildlebend geworden, sondern sie oder ihre Vorfahren wurden von Menschen ausgesetzt oder unversorgt zurückgelassen. Ihr Dasein ist meist recht jämmerlich und viele sterben bereits jung einen qualvollen Tod. Das hat mit natürlicher Auslese absolut nichts zu tun, denn Hauskatzen sind eben keine Wildtiere mehr, sondern wir Menschen sind für sie verantwortlich! Katzenbabys werden mit der Hand aufgezogen, wenn ihre Mütter nicht genug Milch haben (z.B. weil sie zu jung sind oder unterernährt und krank oder es sehr viele Babys sind) oder ihre Kleinen nicht annehmen. Hauptsächlich nehmen Katzen ihre Babys nicht an, weil die Hormone dazu fehlen. Das kann u.a. auch passieren, wenn ein Kaiserschnitt vorgenommen werden muss. Bei ausgesetzten Katzen passiert es oft, dass die Mutter überfahren wird oder anders zu Tode kommt und die Babys von Menschen gefunden werden. Leider setzen auch immer wieder Leute Katzenbabys in Kartons vor Tierheimen oder anderswo aus oder werfen sie gar in Mülltonnen. Selbst das Ertränken „überzähliger Katzenkinder wird von einigen Zeitgenossen immer noch der Kastration der Elterntiere vorgezogen und gelegentlich gelingt es anderen Menschen, diese zu retten. Gründe für mutterlose Katzenkinder gibt es also sehr viele, jedoch hätten sich die meisten vermeiden lassen! Katzenliebende Menschen sind Jahr für Jahr völlig überlastet mit hilfsbedürftigen Katzenbabys. | ||||||||||||||||
Achtung! Sehr schwache, kranke und/oder verletzte Kätzchen gehören SOFORT in tierärztliche Behandlung! Bei Jungtieren ist jede Erkrankung ein Notfall, bei dem man nicht erst mal ein paar Tage abwarten kann, ohne das Leben der Kleinen zu riskieren. Es gibt eigentlich überall Notdienste oder Tierkliniken, die auch abends oder am Wochenende noch Hilfe leisten können. | ||||||||||||||||
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Kaum zu glauben, dass aus so einem Winzling (gerade mal einen Tag alt!) mal ein großer Kater werden will... | ||||||||||||||||
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Aber nach drei Monaten kann man sich das schon ganz gut vorstellen - dazwischen liegt jedoch eine Menge Arbeit, wenig Schlaf und ganz viel Spielen und Schmusen! | ||||||||||||||||
. Da viele Jungtiere ausgerechnet am Wochenende oder abends in Not geraten und bei mir oft erfragt wird, wo man die nötigen Dinge zur Aufzucht schnell erhält, hier eine erste Aufstellung, was man zur Aufzucht benötigt und woher man es bekommt. Was genau damit gemacht wird, steht unter „Aufzucht - bitte unbedingt dort weiterlesen! Dort gibt es auch Angaben zur Unterbringung der Findlinge. - eine Wärmequelle: Wärmflasche, Kirschkernkissen, Taschenwärmer, zur Not auch Rotlichtlampe, Schreibtischlampe oder schlicht eine Flasche mit warmem Wasser - Fencheltee, schwarzer Tee (nur bei Durchfall) - Küchentücher, unparfümierte Taschen- oder Kosmetiktücher, Toilettenpapier - Stoff zum Unterlegen, am besten Fleece - heißes Wasser, kleine Schälchen, ein größeres Gefäß fürs Wasserbad, Löffel - Transportbox oder anderer Behälter (je nach Größe und Alter des Fundtieres ein Käfig oder Terrarium), aus dem das Baby nicht heraus fallen kann Viele dieser Dinge hat man zu Hause oder bekommt sie meist bei Nachbarn, Freunden, Verwandten Drogeriemärkten Apotheken (Notdienst!) Tankstellen Supermärkten (in größeren Bahnhöfen längere Öffnungszeiten) Zooladen oder eventuell Tierheim (Käfige und Boxen zum Kaufen bzw. Ausleihen) - Katzenaufzuchtmilch beim Tierarzt (Notdienst!) oder in Zooläden, eventuell auch beim Tierheim oder bei Pflegestellen - 10%ige Kondensmilch (nur als Notbehelf, wenn man so schnell keine Aufzuchtmilch auftreiben kann!) - aber KEINE KAFFEESAHNE!!! Supermärkte, Drogeriemärkte (in größeren Bahnhöfen längere Öffnungszeiten), Nachbarn, Freunde, Verwandte, zur Not auch in Restaurants und Imbissen nachfragen . | ||||||||||||||||
- Sab Simplex (bei Blähungen, aber auch zur Vorbeugung) Apotheke (Notdienst!), Tierarzt (Notdienst!) - Einwegspritzen á 1ml bis 5ml, zur Not auch Pipetten, bei größeren Jungtieren auch spezielle Aufzuchtflaschen Apotheke (Notdienst!), Tierarzt, Krankenhaus, Arztpraxen - Sauger (anfangs die kleinsten und spitzen - Foto auf der „Aufzucht-Seite) Braucht man nicht unbedingt, sind aber besonders bei winzigen Babys recht hilfreich und passen auf Spritzen. Zooläden manchmal Tierarzt (auch nach Euterkanülen fragen, die passen auch auf Spritzen), Online-Shops für Katzenbedarf (siehe Linkliste oder Suchmaschine) Apotheke (nachfragen, was passen könnte!) - Flohmittel (bei Bedarf) Tierarzt . | ||||||||||||||||
. Wenn ihr das Tier nicht selbst aufziehen könnt/wollt oder sonstige Fragen wegen eines gefundenen Tieres habt - bitte hier klicken "Tier gefunden - was nun?" . | ||||||||||||||||
. Zum Schluss noch ein paar Anmerkungen: - Ich möchte mit meiner Website niemanden dazu auffordern, ein Wildtier an sich zu nehmen. Meine Seite richtet sich an die Menschen, die sich dazu bereits entschlossen haben. - Bitte informiert euch selbst über die rechtlichen Bestimmungen (in Deutschland z.B. bei der Unteren Naturschutzbehörde). - Jedem, der mit Tieren umgeht, sollte bewußt sein, dass man hygienische Regeln einzuhalten hat, dass eine Gefahr der Ansteckung mit verschiedenen Krankheiten bestehen kann und dass insbesondere Wildtiere nicht in Kinderhände gehören. - Alle Angaben auf meiner Website sind nach bestem Wissen und Gewissen gemacht. Sie resultieren aus eigenen Erfahrungen, Ratschlägen kompetenter Tierärzte, Fachliteratur und Berichten anderer Pfleger. Dennoch schließe ich hiermit jegliche Verantwortungsübernahme meinerseits aus. - Ebenso kann ich keine Garantien geben, dass eine Aufzucht gelingt und dass meine Tipps immer zum gewünschten Erfolg führen. - Bitte beachtet, dass ich ab sofort KEINE Mails mehr beantworten kann und werde! BITTE KEINE MAILS AN MICH! . | ||||||||||||||||