![]() | Aufzucht von Ratten Farbratten und Wildratten | |||||||||||||||
Allgemeines | Bitte klickt links auf die Menüleiste, um zu den Unterseiten zu gelangen. Und bitte lest euch vor dem Fragen-Stellen alles durch, das meiste wird sicherlich beantwortet. DANKE <============= | |||||||||||||||
Lebensweise | ||||||||||||||||
Entwicklung | ||||||||||||||||
Aufzucht | ||||||||||||||||
Auswilderung | ||||||||||||||||
Nochmal ganz deutlich: Wer Haustiere aussetzt, macht sich strafbar - Farbratten gehören nicht in die Natur und können dort auch nicht dauerhaft überleben! Nur Wildtiere darf und sollte man auswildern. Tiere, die ausgewildert werden sollen, müssen einen möglichst naturnah eingerichteten Käfig bekommen: Äste, Steine, trockenes Laub, ein Stückchen Wiese, Sand usw. Sie sollten die Möglichkeit haben, sich Verstecke zu suchen und anzulegen. Sobald sie von der Milch entwöhnt wurden und selbständig essen, sollte man sie möglichst nicht mehr anfassen. Schließlich sollen sie nicht zutraulich bleiben. Das Trockenfutter kann man verstreuen, statt es im Napf anzubieten. So lernen die Kleinen, sich ihr Futter zu suchen. Mehr ist an Vorbereitung auf das Leben in der Natur nicht notwendig. Auswildern kann man die Kleinen ungefähr im Alter von 6 bis 8 Wochen, abhängig vom Ernährungszustand und Selbständigkeit. An einem trockenen späten Nachmittag kann man die Tiere mit einem vertrauten Behälter (Käfig oder ein Unterschlupf daraus) an einer geschützten Stelle (bei Ratten sollte idealerweise auch ein Gewässer in der Nähe sein) aussetzen. Etwas Futter dazu zu tun, kann zumindest nicht schaden. Allerdings sollte man seine Absicht, wilde Ratten auszuwildern, nicht jedem Mitmenschen mitteilen. Theoretisch sollte für diese Tiere das gleiche gelten, wie für andere Wildtiere wie z.B. Eichhörnchen, aber in der Praxis wird man kaum auf Verständnis stoßen. Und kaum jemand wird wollen, dass solche Tiere in seiner Nähe ausgewildert werden. Da Ratten ganzjährig Nachwuchs bekommen können, kann es auch das ganze Jahr über Handaufzuchten geben. Im Winter gefundene Junge sollte man erst im Frühjahr aussetzen, da sie sich an die Zimmertemperaturen gewöhnt haben. Des weiteren sollte man besonders einzelne Tiere möglichst dort auswildern, wo sie Artgenossen antreffen werden, denn nur die Gemeinschaft ermöglicht den kleinen Nagern das Überleben. Ratten leben meist in der Nähe von Menschen und finden dort geeignete Bedingungen, z.B. an einem Bauernhof, Reiterhof, Gärten, Schuppen oder Lagerhallen. Natürlich besteht dort die Gefahr, dass sie den Menschen zum Opfer fallen, aber im Wald finden sie zumindest keine Artgenossen und eben nicht die Lebensbedingungen, an die sie sich seit Jahrhunderten angepasst haben. Ratten können sich von so ziemlich allem ernähren und sind erstaunlich anpassungsfähig. Samen, Getreide und Früchte sind aber ihre bevorzugten Nahrungsmittel. (Und während sonst immer laut getönt wird, dass Wildtiere in die „Freiheit gehören, wird es wohl an dieser Stelle bitterböse Beschwerden geben, weil keiner solche „Schädlinge in seiner Nähe haben möchte. ;-) Vermutlich gehören Ratten zu den Wildtieren, die man "gern behalten darf" und nicht wie andere Wildtiere auswildern MUSS. Und natürlich kann es auch passieren, dass ein Tier nicht mehr auswilderungsfähig ist, weil es eine Behinderung hat. Wer das Tier/die Tiere behalten will, sollte bedenken, dass es trotz der Handaufzucht noch Wildtiere mit intakten Instinkten sind: wilde Ratten sind lebhafter und nagefreudiger als Farbratten. Der Käfig muss ausbruchssicher sein, Plastik und Holz werden schnell durchgenagt. Auch bleiben sie möglicherweise nicht immer so zahm wie als Jungtiere. | ||||||||||||||||
. Wenn ihr das Tier nicht selbst aufziehen könnt/wollt oder sonstige Fragen wegen eines gefundenen Tieres habt - bitte hier klicken "Tier gefunden - was nun?" . | ||||||||||||||||